Patienteninformationen

Hier sind einige Informationen für Sie zusammen gestellt, die immer wieder von Patienten und Interessenten nachgefragt werden. Wir möchten Ihnen damit den Weg zu uns erleichtern. Machen Sie sich mit den Formalitäten und Abläufen vor und während des Krankenhausaufenthaltes vertraut. Für alle weiteren Fragen beraten wir Sie gerne.

Aufnahmeweg

Für eine Behandlung in unserem Haus benötigen Sie einen Krankenhauseinweisungsschein von Ihrem Hausarzt oder einem Facharzt. Die Anmeldung von Patienten mit Suchterkrankungen sollte über eine Suchtberatungsstelle erfolgen, die auch die Nachbetreuung übernimmt.

Die telefonische Anmeldung ist unter folgender Nummer möglich:

Mo-Fr 07.00-13.30 Uhr
Tel.: 03947/99309 oder
        03947/99300

Krankenhausaufenthalt

Stationärer Aufenthalt

Mitzubringende Sachen

  • Einweisungsschein vom Hausarzt, oder behandelndem Facharzt sowie Chipkarte
  • Badesachen und Sportzeug (Wechselschuhe)
  • einzunehmende Medikamente
  • wenn möglich, Befunde vergangener Krankenhausaufenthalte (vom Hausarzt)

Allgemein:
Bitte lassen Sie Ihr/en Laptop, Tablett oder Spielkonsole zu Hause.
Eine Handynutzung ist möglich.
Das Mitführen von Alkohol und Drogen ist strengstens untersagt.

 

Wichtige Hinweise zur Aufnahme bei der Behandlung von Suchtkrankenheiten:

  • nur original verpackte Lebensmittel und Kosmetik mitbringen

Der Tagesablauf auf den Stationen richtet sich nach folgendem Rahmen:

  • 06.30 Uhr wecken
  • 07.30 Uhr Frühstück
  • 08.15 Uhr Visite
  • 12.00 Uhr Mittag
  • 14.30 Uhr Kaffee
  • 18.00 Uhr Abendbrot

Therapiezeit 7:00 Uhr bis max. 17:00 Uhr

Die Dauer der stationären Behandlung und die individuell angepassten Therapien erfolgen immer in Absprache zwischen Patient und Arzt.

Tagesklinischer Aufenthalt

Mitzubringende Sachen:

  • Einweisungsschein sowie Chipkarte
  • Badesachen
  • Sportsachen
  • einzunehmende Medikamente
  • vorherige psychodiagnostische Befunde/Arztberichte

In Ihrer ersten Woche bei uns erfolgt die Diagnostik Ihrer Erkrankung. Hinzu kommen weitere testdiagnostische Verfahren, das Arztgespräch und das pflegerische Aufnahmegespräch. Ab dem zweitem Tag nehmen Sie an ersten Therapien wie Bewegungsbad, Bewegungstherapie, Entspannungstraining sowie dem Einführungsgespräch für die Ergotherapie teil.

In der zweiten Woche beginnen Sie mit den Gruppengesprächen (3-4x Woche) und dem Einzelgespräch beim Psychologen (1x Woche). Weitere Therapien wie z.B. therapeutisches Reiten, Klangentspannung oder Snoezelen usw. werden je nach Krankheitsbild hinzu gefügt.

Die Tagesklinikzeit geht von 7:30 Uhr bis 15:30 Uhr. Sie erhalten in dieser Zeit Frühstück, Mittagessen und Kaffee.

Eine Zuzahlungsgebühr für die ersten 10 Tage gibt es bei der tagesklinischen Behandlung nicht.

Bei der jeweiligen Krankenkasse kann ein Antrag auf Fahrkostenerstattung gestellt werden.

Die Dauer der Behandlung kann bis zu 12 Wochen betragen.

Entlassungsmanagement

Die Entlassung aus der voll- oder teilstationären Behandlung wird unter Beteiligung verschiedener Berufsgruppen, wie z.B. Ärzten, psychologischen Psychotherapeuten und dem Sozialdienst, koordiniert.
Den Zeitpunkt Ihrer Entlassung bestimmt der behandelnde Arzt oder der behandelnde Psychotherapeut unter Berücksichtigung Ihrer Bedürfnisse und Wünsche.

Für gesetzlich Krankenversicherte tritt ab dem 01. Oktober 2017 der Rahmenvertrag Entlassmanagement nach § 39 Abs. 1a S. 9 SGB V in Kraft.

Weitere Informationen können Sie der Patienteninformation zum Entlassmanagement nach § 39 Abs. 1 a S.9 SGB V entnehmen.

Patienteninformation zum Entlassmanagement nach § 39Abs. 1a SGB V

Information als PDF zum Download (47,7 KiB)

Nachsorge

Nach der stationären Behandlung können Sie tagesklinisch oder ambulant in unserem Fachkrankenhaus mit - und weiterbehandelt werden. Ihr Hausarzt übernimmt alle nötigen Überweisungen dazu.

Eine ambulante Psychotherapie (nach dem stationären oder tagesklinischen Aufenthalt) können Sie bei einem niedergelassenen Psychotherapeuten (Arzt oder Psychologe) absolvieren. Eine Adressliste stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Pycho-soziale Gruppenbehandlungen in unserer Ergotherapie-Praxis.

Wir vermitteln über unseren Sozialdienst auch die Nachsorge in folgenden Einrichtungen:

  • Suchtberatungsstellen
  • Rehabilitationskliniken bei Suchterkrankung
  • Werkstätten für seelische und geistig behinderte Menschen
  • Betreute Wohnformen für seelische und geistig behinderte Menschen
  • Altenpflegeeinrichtungen (Kurzzeitpflege)
  • Sozialstationen (häusliche Krankenpflege)
  • Selbsthilfegruppen bei chronischer psychischer Erkrankung
  • Sozialpsychiatrischen Dienst des Landkreises
  • Medizinischen Dienst des Arbeitsamtes
  • Berufliche Rehabilitationseinrichtungen (z.B. Berufsförderungswerke)
  • Sozialvereine
  • Selbsthilfegruppen

Durch diese Behandlungskette und Netzwerkarbeit verhindern wir Therapieabbrüche. Ihre Behandlung erfährt eine Kontinuität.

Wissenschaftliche Links zu Krankheitsbildern

www.seelischegesundheit.net

www.psychenet.de

Strukturierter Qualitätsbericht für das Berichtsjahr 2015

QM-Bericht-2015.pdf (664,3 KiB)

Besuchszeiten

Station 1 und 2 Mo-Fr 15.00 - 20.00 Uhr bzw. außerhalb der Therapiezeiten
Sa/So 10.00 - 20.00 Uhr
Telefonzeit für Patienten: 19.00-21.00 Uhr

Ansprechpartner

Ansprechpartner der einzelnen Stationen und Bereiche mit Namen und Telefonnummer.
Bereich Telefon
Sekretariat 03947 99-300
Ambulanz 03947 99-350
Station 1 03947 99-310
Station 2 03947 99-330
Tagesklinik 03947 99-308
Ergotherapie 03947 99-339
Physiotherapie 03947 99-338
Seelsorge 03947 99-307
Sozialer Dienst 03947 99-340 oder 99-303
Pflegedienstleitung 03947 99-302